Wilhelm Jensen

Hier mache ich auf Wilhelm Jensen aufmerksam – im Zusammenhang mit seiner Novelle Gradiva. Ein pompejanisches Phantasiestück“ (1902 als Fortsetzungsgeschichte im Feuilleton der „Neuen Freien Presse“ in Wien erschienen, in Buchform 1903 im Reißner Verlag.

Ein Urenkel von Wilhelm Jensen, Hartmut Heyck, hat aufgespürt, dass diePublikation dort auf Betreiben eines damaligen Redakteurs und Jensen-Fans zustande gekommen war: Theodor Herzl. Heycks Recherchen sind hier verlinkt.

Natürlich zunächst ein Verweis zur Gradiva und ihren Hintergrund.

Dann einige biographische Anmerkungen zu Jensen.

In Bezug auf den Zusammenhang von biografischen Elementen (Teil 1 und Teil 2), die sich in dieser Novelle spiegeln und die der grotesken Deutung von Sigmund Freud eindeutig widersprechen.

Meister Freud war beleidigt, weil sich seine mit Stolz vorgetragene abenteuerliche Deutungs-Konstruktion als „Schlag ins Wasser“ erwiesen hatte. Deshalb hat er die Novelle und den Dichter abgewertet. Freuds Gefolgschaft  setzt – unbeeindruckt von den Fakten – diese Tradition der besserwisserischen, geistlosen Abwertung eisern und beharrlich fort – bis in die heutigen Tage.

Einige seiner Gedichte habe ich hier aufgeführt, die mehr oder weniger auch im Zusammmenhang mit der „Gradiva“ von Interesse sind.

Interessant ist auch die Geschichte mit Jensens Grabmal – auch hierin findet man Aspekte, die einen überdeutlichen Bezug zur „Gradiva“ aufweisen.

Schließlich bewegn mich im Zusammenhang mit Wilhelm Jensen immer noch bestimmte Fragen.