Tjark Kunstreich & Joel Naber

… und ihr Versuch, meine 2009 in der
„Jungen Welt“ abgedruckte Kernberg-Kritik als „antisemitisch“ zu diskreditieren

Dass einer meiner vielen Texte zu den irrsinnigen Thesen eines Otto F. Kernberg 2009 – anlässlich seines erneuten öffentlichen Auftrittes bei der „Kölner Akademie für Verhaltenstherapie“ – in einer Zeitung, der „Jungen Welt“, veröffentlicht wurde, hatte mich sehr gefreut. (Hier dieser Beitrag – „Die Heilslehre von der oralen Wut“.)

Meine Ausführungen hatten aber auch rasch zwei Kritiker auf den Plan gerufen, Joel Naber & Tjark Kunstreich, die hier – wohl b’sonders g’scheit – sofort mutmaßten, es handle sich um einen Fall von „Antisemitismus“. Ihr Beitrag war für einige Zeit unter http://totenatur.wordpress.com/2009/11/01/der-hass-auf-das-unbewusste/ zu finden, dort jedoch schon nach wenigen Wochen wieder herausgenommen. Zu Anschauungszwecken habe ich den Text, den ich mir damals kopiert hatte, auf meine eigene Webseite gestellt.

Hierauf hatte ich dann meinerseits geantwortet, was zu einer sang- und klanglosen Rücknahme des Beitrags aus dem Netz führte.

Einige Zeit später habe ich noch einmal über den grotesken Widersinn geäußert, mir aufgrund meiner Freud- und Kernberg-Kritik „Antisemitismus“ zu bescheinigen: ich habe keinerlei Scheu, in einem Juden wie Josef Breuer ein kluges und bewundernswertes Vorbild für meine therapeutische Arbeit zu sehen. Ebenso verehre ich in der Jüdin Bertha Pappenheim eine großartige, couragierte und engagierte Frau, die sich seinerzeit vehement gegen den (jüdischen) Mädchenhandel ausgesprochen und eingesetzt hatte. Schließlich nehme ich auch zahlreiche jüdische Opfer von Freud und seiner grotesken Psychoanalyse gegen massive Fehlbehandlungen, üble Diffamierungen und blöde Unterstellungen in Schutz, z.B. Ernst Fleischl von Marxow, Emma Eckstein, Ida Bauer und Otto Bauer. Dies ist in dem hier bereitgestellten Artikel genauer ausgeführt.