Die Gutjahr-Stoll-Story

… und meine Erfahrung mit unserem Rechtsstaat

Text 1

Der folgende Text von mir, Klaus Schlagmann, bezieht sich auf den Anschlag im Olympiaeinkaufszentrum (OEZ) München vom 22.07.2016. Zehn Menschen waren damals zu Tode gekommen. Richard Gutjahr und seine erwachsene Tochter, Thamina Stoll, waren bei diesem Ereignis in der Nähe von Haupt- (Gutjahr) und Hintereingang (Stoll) anwesend, haben Reportagen erstellt und sie über Twitter und andere Medien verbreitet. Sie selbst äußern sich über ihr jeweiliges „Vor-Ort-Sein“ vor diversen Medien. (Inzwischen habe ich ca. 20 Medien-Berichte gefunden, in denen die beiden ihre Geschichten öffentlich darstellen bzw. darstellen lassen.)

Interessant dabei ist, dass Richard Gutjahr nur ganze acht Tage zuvor, am 14.07.2016, beim LKW-Anschlag in Nizza (zum französischen Nationalfeiertag) ebenfalls Bilder aus der ersten Reihe gemacht und verbreitet hatte.

In dem folgenden Text sind nun Auffälligkeiten zu diesen Vorgängen dargestellt. Dabei sind einige Passagen geschwärzt. Das Landgericht Köln hatte im Wege einer „einstweiligen Verfügung“ am 07.06.17 verschiedene Passagen des Beitrags beanstandet. Sie sollen Verleumdung, üble Nachrede und politische Verdächtigung beinhalten. Gegen diese „Verfügung“ hatte ich über meine Anwältin unmittelbar Widerspruch eingelegt. Es hat dann jedoch bis heute (28.04.2018) KEINE mündliche Verhandlung stattgefunden. Als Nicht-Jurist kann ich selbst diesen Sachverhalt in seiner Brisanz nicht beurteilen. Meine Anwältin sagt jedoch, es sei absolut ungewöhnlich, dass es in einem Verfahren, bei dem eine „einstweilige Verfügung“ ausgesprochen worden ist, trotz sofortigen Widerspruchs innerhalb von bald einem ganzen Jahr noch nicht zu einem direkten Kontakt mit den Richtern gekommen ist.

Die ganze Problematik dieses Verfahrens – schon allein, dass sich ein Kölner Landgericht für zuständig hält, obwohl weder ich noch der Antragsteller, Herr Gutjahr, in Köln leben – soll hier nicht weiter vertieft werden. Mit Abschluss des Verfahrens werde ich dies genauer darstellen.

Sofern die beanstandeten Passagen offiziell freigegeben werden, sollen sie hier auch wieder zu lesen sein. Ich stelle hier auch (in Kürze) eine erweiterte Darstellung der Fakten bereit (Text 2).

Da mir das Kölner Landgericht untersagt hat, bestimmte Fragen zu stellen, die sich hier aus meiner Sicht ergeben, sind die LeserInnen gehalten, dies selbst zu tun.

Leider hatte mein bisheriger Webhoster – „1 & 1“ – quasi auf Zuruf des gegnerischen Anwalts meine Webseite gesperrt und wollte selbst eine zensierte Version des Textes nicht mehr freischalten. Das hat mich bewogen, einen neuen Webhoster zu suchen, was den Vorteil hatte, dass ich bei dieser Gelegenheit die Webseite auch gleich neu gestaltet habe.

Hier der Text als pdf-Datei.

Text 2

In der obigen Angelegenheit habe ich im Laufe der Auseinandersetzung mit Richard Gutjahr vor dem Kölner Landgericht die Fakten, die ich aus der Darstellung von ihm selbst bzw. von seiner Tochter, Thamina Stoll, vor ca. 20 Medien noch einmal eingehender aufgearbeitet. Da ich seit 25 Jahren mit Zulassung im kassenärztlichen Gesundheitssystem als Psychotherapeut in eigener Praxis niedergelassen bin, habe ich einige Erfahrung damit, auf Merkwürdigkeiten in bestimmten Darstellungen zu achten. Diese „Expertenschaft“ fließt in meine Analyse dieser Aussagen ein.

(Text noch nicht ganz fertiggestellt.)