Neue Thesen –

frisch angeschlagen!

 

In letzter Zeit hier neu hinzu gekommen:

 

Dezember 2014

 

·        Das Werk eines Autorenkollektivs hat mich zu einer umfangreicheren Rezension herausgefordert: „Ödipus und der Ödipuskomplex. Eine Revision.“ Meine Rezension dieser Pseudo-Revision unter „Alter Mist, frisch gequirlt“. Diese Datei ist auch in der pdf-Abteilung als ebensolche Datei herunterzuladen.

 

 

September 2014

·        Mein Wunsch ist es, mit mehr eigenen YouTube-Beiträgen präsent zu sein. Hierzu ist jetzt auf meiner Webseite eine Sammelstelle für solche Beiträge eingerichtet.

 

Oktober 2013

·        Eine Petition, um der Opferbeschuldigung in Psychotherapien ein Ende zu bereiten:

·        Aus Anlass eines weiteren Auftritts von Otto Kernberg (Eröffnungsreferat zu einer Fachtagung in Berlin) an Allerheiligen 2013 möchte ich die Frage aufwerfen, ob es nicht an der Zeit ist, all der Toten und Verletzten zu gedenken, die Opfer einer sadistischen Psychotherapie geworden sind.
Nachdem in jüngster Zeit z.B. die engagierten Recherchen von Christian Füller über die geistigen Wegbereiter „pädophilen“ Gedankenguts bei den Grünen und den Wandervögeln dieses düstere Kapitel in ein helles Licht getaucht haben, ist es m.E. nun überfällig, dass auch einmal diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden, die quasi vom „wissenschaftlichen“ Standpunkt aus die Täter ent- und die Opfer und Überlebenden be-schuldet haben bzw. die Leidtragenden in grotesker Weise auf sich selbst zurückgeworfen haben. Kernberg kann mit seinen markanten (von mir so benannten) „Lindauer Thesen“ als eine der Schlüsselfiguren der heutigen Opferbeschuldigungsideologie gelten. Die Art und Weise, wie er z.B. eine durch völlig missratene „Psychotherapie“ in Verzweiflung und Suizid getriebene Klientin verhöhnt, kann sicherlich als Paradebeispiel dienen für eine rücksichtslose, schädigende „Behandlung“, die sich als „Heilverfahren“ ausgibt. Es ist m.E. dringend angezeigt, über einen „Runden Tisch Psychotherapie-Opfer“ eine gründliche Aufarbeitung des theoretischen Hintergrundes zu leisten und den Betroffenen und/oder Angehörigen eine Plattform bzw. telefonische Anlaufstelle zu bieten, um sich einmal zu Wort zu melden.
Alle Bundestagsabgeordneten bitte ich um Unterstützung für die Einberufung dieses „Runden Tisch Psychotherapie-Opfer“. Eine entsprechende Petition habe ich am 03.10.2013 eingereicht. Über jede Form von Unterstützung und Zuspruch freue ich mich sehr. 
Eine ausführliche Stellungnahme findet sich hier.

 

April 2013

·        Derzeit arbeite ich daran, meine Gedanken z.B. zu der „Gradiva“ als Beitrag für you-tube aufzuarbeiten. Bis es so weit ist – und auf jeden Fall ergänzend hierzu – habe ich schon jetzt eine Sendung vom saarländischen Rundfunk mit Ralph Schock („Literatur im Gespräch“) vom 22. November 2011 (zwei Tage vor Jensens 100. Todestag) hier als Podcast eingestellt. (Nach dem Anklicken dauert es relativ lange, bis die Datei geladen und abgespielt wird – also: Geduld!)

November 2012:

·        Nachdem ich gerade gelernt habe, wie ich pdf-Dateien zum downloaden hochladen kann (J), biete ich hier eine kleine Auswahl meiner Publikationen an.

·        Hurra! Es ist soweit! Die Publikation der Freud-Briefe an Wilhelm Jensen ist erfolgt!
Die drei bislang unbekannten Briefe Sigmund Freuds, die er im Zusammenhang mit seiner umfangreichsten Literaturbesprechung an den Autor Wilhelm Jensen gerichtet hatte, waren mir im letzten Jahr, zum 100. Todestag von Jensen, von Nachfahren des Dichters zur Publikation anvertraut worden.
Hier eine bebilderte Inhaltsangabe zum Buch: pdf
 

·        Zum Inhalt (wie in der pdf)
1902 erscheint die Novelle „Gradiva“ von Wilhelm Jensen (1837-1911). Darin ist Norbert Hanold, ein junger Archäologe, fasziniert vom antiken Reliefbild einer jungen Frau. Er benennt die Figur „Gradiva“ – „die Vorschreitende“. Im Traum erlebt er, wie die Gradiva beim Ausbruch des Vesuvs in Pompeji im Jahr 79 stirbt. Bei einer Forschungsreise dorthin glaubt er, dem Geist der Verstorbenen zu begegnen. Zwei Tage lang bleibt er von dieser Idee beseelt, bis sich eine überraschende Auflösung ergibt.

Diese Novelle wird Gegenstand von Sigmund Freuds umfangreichster Literaturbesprechung: „Der Wahn und die Träume in W. Jensens ‚Gradiva’“ (1907). Jensen beginnt im Mai 1907 eine kurze Korrespondenz mit Freud. Es kommt zu jeweils drei Schreiben auf beiden Seiten. Jensens Briefe sind seit 1929 publiziert. Freuds Briefe werden erstmals hier veröffentlicht.

Freud spekuliert aufgrund der Novelle über Jensens Lebenswirklichkeit. In der Abhandlung selbst bleibt er noch sehr unkonkret, behauptet nur, dass es um Verdrängung von etwas Anstößigem gehe. Noch ein halbes Jahr nach Erscheinen der Abhandlung spinnt Freud seine Mutmaßungen fort. Dann bringt ihn C.G. Jung auf eine Spur: Jensen sei wohl in eine Schwester verliebt gewesen. Freud geht nun noch weiter: Die Schwester war wohl noch dazu mit einem Spitzfuß körperlich behindert. In seinem dritten Brief ringt Freud um eine Bestätigung dieser Hypothese durch den Dichter. Doch dessen freundliche und wahrheitsgemäße Auskunft offenbart, wie grandios sich Freud und Jung geirrt hatten: Jensen war – ohne jeglichen Kontakt zu Verwandten – von einer kinderlosen Pflegemutter großgezogen worden. Freud reagiert beleidigt, weil sich seine kühne Deutung als so offensichtlich unsinnig erweist. Er behauptet öffentlich, Jensen habe die Mitwirkung bei der Deutung der Novelle versagt. Dabei legen meine Recherchen zu Jensens biografischem Hintergrund nahe, dass er – präzise und bewusst – reale Erfahrungen, die er Freud bereitwillig mitteilt, in seine Texte einfließen lässt. Er möchte mit seinem Schreiben offenbar geliebten Menschen eine lebendige Erinnerung bewahren. Nach dem Tod des zuletzt in Prien bzw. München lebenden Wilhelm Jensen haben seine Angehörigen – wohl mit Bedacht – von dem Münchner Bildhauer Bernhard Bleker einen Grabstein gestalten lassen, der sowohl dem antiken Gradiva-Relief, als auch der dazugehörigen Novelle – und damit also Jensens Lebensthema – eine gelungene Referenz erweist. Das Grab befindet sich auf der Fraueninsel (Chiemsee), auf der Jensen seine Gattin Marie kennengelernt hatte. Als Vorlage für den Grabstein diente das „Grabmal des Jägers“ aus Münchens Glyptothek.

Freuds „Gradiva“-Abhandlung zeigt mustergültig die Problematik seines Ansatzes. Geradezu wahnhaft versucht er, der Wirklichkeit seine Deutung aufzudrängen. Oft genug wird er nicht bestätigt – und er reagiert gekränkt und rechthaberisch. Weitere Belege für diesen markanten Zug im Wesen Freuds zitiere ich im Anhang. Abgedruckt werden hier auch Gedichte Jensens mit Bezügen zur Thematik der „Gradiva“, unter anderem ein Spottgedicht auf Freuds Abhandlung. Auch Jensens „Gradiva“ selbst ist hier abgedruckt – auf der Grundlage der Ausgabe von 1902 und mit einer Illustrierung der drei Träume Norbert Hanolds.

 

 

August 2012:

·        In einem weiteren Beitrag auf youtube erläutere ich die theoretische Entwicklung der Freud’schen Psychoanalyse:

    

           

Der Original-Beitrag auf youtube (dort auch möglich, einen Kommentar zu verfassen) findet sich unter:  http://www.youtube.com/watch?v=NWmlt5AuZCk

 

Mein herzlicher Dank für Winston Smith für das Erstellen dieser Beiträge!
Sämtliche Beiträge von Winston Smith sind zu finden unter:

http://www.meinungsverbrechen.de/

 

 

 

 

 

April 2012:

·        Aktivität vom Jahresanfang: Ich erfahre, dass Herr Kernberg im Sommer 2011 zum Ehrenmitglied des „Rhein-Eifel-Instituts für Psychoanalyse und Psychotherapie“ in Andernach ernannt worden ist. (Mit ihm zusammen gibt es jetzt dort zwei lebende Ehrenmitglieder.) Am 24. Oktober 2012 ist eine Vorlesung von ihm vorgesehen. In einem Anschreiben an die über 100 DozentInnen des Instituts mache ich im Februar auf meinen jüngsten Artikel aus der Sexuologie (erschienen Ende Dezember 2011) aufmerksam, in dem ich auch kritisch Bezug nehme auf Kernberg. Den Artikel sende ich im Anhang als pdf mit und bitte um Rückmeldung. [Für Interessenten: Die Datei sende ich gerne bei Anfrage per Email zu.] Neben zwei engagierten Antworten, die eine Opferbeschuldigung in der Therapie strikt zurückweisen, bekomme ich keine weiteren differenzierteren Rückmeldungen. Auch die acht Dozenten aus meinem Bundesland, dem Saarland, die ich anschreibe, reagieren nicht, bis auf einen Dozenten der mit einem kryptischen „cave canem“ [= Warnung vor dem Hund] antwortet. Auf meine knapp gehaltene Nachfrage – „?“ – folgt keine weitere Reaktion.
Die Leitung des Instituts nennt es „ungebührlich“ und „unkollegial“, dass ich die DozentInnen ohne Rücksprache mit der Institutsleitung angeschrieben habe. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung heißt es, ich verhielte mich „wie ein Missbraucher, der unaufgefordert eindringt“. Die gesamte Korrespondenz im Wortlaut findet sich hier.

·        Im Februar werde ich aufmerksam auf den Nachruf auf den Tod von Horst-Eberhard Richter und auf eine darin enthaltene „Freudsche Fehlleistung“: Horst-Eberhard Richters Therapie wird mit der Behandlung der Bertha Pappenheim verglichen. Diese Behandlung wird dabei Sigmund Freud zugeschrieben. Das ist zwar totaler Unsinn, wird aber durchaus auch an anderen Stellen verbreitet. Die (tatsächlich hervorragende) Behandlung von Bertha Pappenheim wurde in den Jahren 1880-1882 – wie auf dieser Webseite nachzulesen – von dem einfühlsamen, klugen Arzt Josef Breuer durchgeführt. (Sigmund Freud hatte sich damals noch gar nicht als Arzt etabliert.) Josef Breuer muss auch als der eigentliche Erfinder der eigentlichen „Psychanalyse“ gelten (damals tatsächlich noch – begriffslogisch korrekt – ohne „o“ geschrieben). Bezeichnend, wenn ein Ausbildungsinstitut für Psychoanalytiker in einer offiziellen Verlautbarung einen solchen Unsinn verbreitet. Sigmund Freuds Arbeitsweise hat mit der Behandlung von Bertha Pappenheim überhaupt NICHTS zu tun, stellt vielmehr dessen völliges Gegenteil dar.
In einem Anschreiben an die ca. 200 DozentInnen des Instituts stelle ich die Situation dar. Darauf erhalte ich eine einzige Antwort. Der Antwortende will sich natürlich nicht auf eine Auseinandersetzung mit meinen Argumenten einlassen.
Mein Anschreiben und die eine Antwort finden sich hier.

 

März 2012:

·        Jetzt auch auf youtube!!!
Eine Darstellung zu Otto f. Kernbergs Therapie.

1. Teil: Fallbeispiele aus Kernbergs Vortrag von 1997 / aus seinem Aufsatz von 1999 (mit Original-Ton-Collage):

    

           

 

Der Original-Beitrag auf youtube (dort auch möglich, einen Kommentar zu verfassen) findet sich unter:  http://www.youtube.com/watch?v=zPydDQZz2II

 

2. Teil: Versuch, Kernbergs „theoretisches Konzept“ aus seinem Vortrag von 1997 / aus seinem Aufsatz von 1999 zu fassen zu bekommen (mit Original-Ton-Collage):

 

 

Der Original-Beitrag auf youtube (dort auch möglich, einen Kommentar zu verfassen) findet sich unter:  http://www.youtube.com/watch?v=6ZLs8OLpS8k

 

Mein herzlicher Dank für Winston Smith für das Erstellen dieser Beiträge!
Sämtliche Beiträge von Winston Smith sind zu finden unter:

http://www.meinungsverbrechen.de/

 

November 2011:

·        Ein Interview im SPIEGEL mit David Cronenberg animiert zum Widerspruch.

 

April 2011:

·        Bezeichnende Ablehnungen meiner Kernberg-Kritik durch zwei Referenten der Lindauer Psychotherapiewochen 2011. Damit ergibt sich ein gewisser Einblick, mit welchen Phrasen Kernbergs Irrsinn weiterhin verteidigt wird. 

 

Dezember 2010:                                       

·        Korrespondenz mit dem Chefarzt der Asklepios-Klinik Nord - Ochsenzoll, Chefarzt Dr. Birger Dulz, über seine Einladung von Otto Kernberg zu dieser Veranstaltung.

·        Korrespondenz mit einer (angeblich) kritischen Chefreporterin eines (angeblich) kritischen Blattes über die Theorie Otto Kernbergs (anlässlich von Kernbergs Auftritt in Hamburg im September 2010) Ein Beispiel dafür, wie leicht pseudologisches Geschwätz von Menschen für bare Münze gehalten wird – selbst, wenn sie sich (angeblich) einer kritischen Publizistik verschrieben haben.

·        In einer vertieften Auseinandersetzung mit Kernbergs Artikel von 1999 (anlässlich seines Auftritts in Hamburg, 2010) arbeite ich die geradezu systematische Verwirrung heraus, die Kernberg hier einsetzt. Dahinter steckt aus meiner Sicht eine strategische Absicht: Durch die Verwirrung soll bei den LeserInnen die Suggestion verstärkt werden.

·        In einem Appell an die Mitglieder des Gremiums „Runder Tisch – Sexueller Kindesmissbrauch“ warne ich im Oktober 2010 die ca. 60 Mitglieder vor den m.E. schädigenden Auswirkungen einer Opferbeschuldigung à la Kernberg. 

 

Juli 2010

·        Ausführungen zu Emma Eckstein, einer Klientin, die durch Freuds Freund Wilhelm Fließ bei einer Operation verstümmelt wurde. An ihrem Beispiel hat Freud zwischen 1895 und 1897 sehr deutlich das Modell der Opferbeschuldigung eingeübt.

 

Februar 2010

·        Zu der Sendung „In Treatment“ auf 3sat (sie zeigt eine psychoanalytisch inspirierte Behandlung) ist ein Blog eingerichtet. Frau Prof. Leuzinger-Bohleber, u.a. Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt, äußert sich mehrfach in diesem Blog. Ich habe versucht, meinerseits diese Plattform zu nutzen, um auf psychoanalytische Ungereimtheiten hinzuweisen. Eine Liste meiner einzelnen Beiträge dort – inklusive der entsprechenden links und einer kurzen Erläuterung – finden sich hier

 

November 2009

·        Ein Verweis auf einen Artikel von mir in der „jungen Welt“ vom 30. Oktober 2009: „Die Heilsehre von der oralen Wut“ hier

·        Der Versuche, meine Kernberg-Kritik als Ausdruck von „Antisemitismus“ zu diskreditieren: Die Blogger Tjark Kunstreich und Joel Naber am 1. November 2009 hier

·        Meine Antwort auf dieses Geblogge hier

·        Eine Erweiterung der Ausführungen über eine der frühesten Formen der Opferbeschuldigung Sigmund Freuds im Fall von Emma Eckstein hier

 

September 2009

·        Kleine Aktion anlässlich des Besuchs von Otto F. Kernberg am 8. Juni 2009 in Saarbrücken hier

·        Der Text von Otto Kernbergs Artikel: „Persönlichkeitsentwicklung und Trauma“ hier

 

 

 

 

 

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